Ich ziehe heulen durch die Neonstraßen
und werde eins mit dem Gegenwartszauber aus
röhrenden Bussen, Kaffeedampf & zerbrochenem Glas
das auf dem regenüberzogenen
Bürgersteig glänzt.
Ich marschiere mit den heimlichen Heiligen
in der überfüllten U-Bahn,
den Müttern, den Tagelöhnern
und den Dichtern, die Tinte
auf zerdrückte Zigarettenstummel
tropfen lassen.
Weite deine Lungen,
alter Liebhaber der Freiheit,
atme die rohe Luft!
Der jahrhundertealte Lärm von
Verlangen & Verzweiflung
zerstreut sich wie Tauben bei der
Morgendämmerung.
Und ich bin noch immer hier
und schreibe meine Zeilen hinein in das
pochende, glühende Herz
dieser fiebrigen Welt.