“Noch bin ich nicht müde geworden, noch kann ich mich in einem meiner Träume verfangen oder irrlichternd hinausrasen auf sternenüberdachte Straßen.”

Neuste Beiträge

Sturm

I Ein Sturm zieht auf – ich kann es an der Farbe des Himmels erkennen. Werden uns Blitze auseinandertreiben? II Aufbrechende Wolken über Allem – und ich trage ein letztes Gedicht auf meinen Lippen. Soll ich es dir zuflüstern? III Regen spült unsere Träume hinfort. So können wir endlich neu beginnen, mit noch geschlossenen Augen.

Lebendigkeit II

I Die Fremde in der Ferne tritt näher, tritt in mein Herz – unsere Augen funkeln einen Nachmittag lang. II Blickverschmelzung & Atem- berührung im sanften Oktoberlicht. Ein innerer Frühling erwacht. III Gelockt von Tanzlichtern & Rummelgedränge. Dem Verblühen der Seele sprechen wir heute ein Nein aus.

Schweb hinauf

Wirf die schweren Steine in den Staub der Zeit und schweb hinauf zu den Wolken. Dein Himmel braucht eine neue Farbe – rotglühend soll er überspannen deine Mut erfüllten Tage.

Blick & Gegenblick II

Zwei Blicke miteinander verschmelzend Blick und Gegenblick im Licht der aufbrechenden Herzmauer sanft geküsst von Ewigkeit & uraltem Rätsel.

Glut der Abhängigkeit

Gefangen in der Dynamik von Leere & Konsum. Liebe? Nur noch ein leises Geräusch, verfälscht durch Werbung und Routine. Ich gehe zu ruhig, zu mechanisch und finde im Café zwischen Klirren und WLAN eine Sehnsucht nach Nähe. Die Welt tut so, als existierte ich nicht. Und doch, am Abend, wenn der Fernseher flackert, triumphieren die Gedanken. Ich bin hier, ich…