“Noch bin ich nicht müde geworden, noch kann ich mich in einem meiner Träume verfangen oder irrlichternd hinausrasen auf sternenüberdachte Straßen.”

Neuste Beiträge

Die Wiege

Die Wiege ist gefüllt mit Tränen. Deine Opferjahre hast du verlebt mit süß-schwerem Schein. Ein letzter Stern leuchtet am verdunkelten Himmel – er will dich ermahnen. Zitternd fragst du unter seines Blickes Gewalt: Was kann jetzt noch sein?

Brach liegt das Herz

Brach liegt das Herz – nur Schatten hat es gekannt. Was mag es noch vollgießen mit sattem Jauchzen? Und erblüht es nimmer vor dem letzten Abend, sei gewiss: hell erstrahlt’s in Gottes Schoße.

Blick & Gegenblick II

Zwei Blicke miteinander verschmelzend Blick und Gegenblick im Licht der aufbrechenden Herzmauer sanft geküsst von Ewigkeit & uraltem Rätsel.

Sturm

I Ein Sturm zieht auf – ich kann es an der Farbe des Himmels erkennen. Werden uns Blitze auseinandertreiben? II Aufbrechende Wolken über Allem – und ich trage ein letztes Gedicht auf meinen Lippen. Soll ich es dir zuflüstern? III Regen spült unsere Träume hinfort. So können wir endlich neu beginnen, mit noch geschlossenen Augen.

Das hohe Fest

Erwache aus tiefster Erschöpfung! – die Blutschale ist leer. Tropfen für Tropfen sie sich neu füllen will zum Fest der Erneuerung & Hoffnung. Auch die Wurzeln wollen tieferragen hinein in einen Sinn. Das Kreuz am Wegesrand gemahnt: „Du bist erlöst! Ich habe die Last für dich getragen.“