“Noch bin ich nicht müde geworden, noch kann ich mich in einem meiner Träume verfangen oder irrlichternd hinausrasen auf sternenüberdachte Straßen.”

Neuste Beiträge
Schweb hinauf
Wirf die schweren Steine in den Staub der Zeit und schweb hinauf zu den Wolken. Dein Himmel braucht eine neue Farbe – rotglühend soll er überspannen deine Mut erfüllten Tage.
Blick & Gegenblick II
Zwei Blicke miteinander verschmelzend Blick und Gegenblick im Licht der aufbrechenden Herzmauer sanft geküsst von Ewigkeit & uraltem Rätsel.
Glut der Abhängigkeit
Gefangen in der Dynamik von Leere & Konsum. Liebe? Nur noch ein leises Geräusch, verfälscht durch Werbung und Routine. Ich gehe zu ruhig, zu mechanisch und finde im Café zwischen Klirren und WLAN eine Sehnsucht nach Nähe. Die Welt tut so, als existierte ich nicht. Und doch, am Abend, wenn der Fernseher flackert, triumphieren die Gedanken. Ich bin hier, ich…
Die Unberührbaren
Wir sind die Unberührbaren, festgesetzt hinter verschlossenen Fenstern. Wir sammeln kleine Siege aus Kellertönen und Staub, während draußen Leuchttafeln flackern, wie billige Engel. Die Stadt kennt unsere Namen nicht. Wir sind die Straßenkäuze, begleitet nur von Schatten, die keine Lieder singen. Wir tragen Nächte im Gepäck. Und es zerbricht der Morgen an den Kanten unserer Träume. Noch haben wir ein…
Nachricht aus dem Zwischenraum VII
Jungblütige Stadtschwärmer torkeln die Neon-Straßen entlang, verfolgt vom Fettgeruch der noch spät geöffneten Imbissbuden. Durch das Wohnviertel rollt still der leere Nachtbus, ein leuchtendes Gespenst, auf der Suche nach umherstreifenden Seelen. Fernsehgeplapper dringt aus offenstehenden Fenstern, während Radarfallen auf den nächsten Schuss warten und die Verschwörer verschanzt bleiben in ihren Verstecken. Irgendwo dazwischen bin ich, mich vorwärts tastend durch diese…