Du stehst am geöffneten Fenster,
in deiner Hand noch Fetzen
deiner abgestreiften Haut,
und rufst deinen neuen Namen
hinaus auf die
nachtbedeckte Straße.
Du schreitest entgegen
dem heranbrechenden Tag
und schmückst dein leeres Grab
mit Frühlingsblumen,
schmückst auch deinen Leib
mit neuer Haut.
Ein letzter Stich, eine letzte Wunde –
so besiegelst du
Neubeginn und Schicksalswandel.
Und der Blutkristall
zersplittert still
im Licht der Morgensonne.