Wenn ich an späten Abenden
umherwandere
in meinen trüben Gedanken,
bist du da,
aber ich bin nicht bei dir.
Zu beschäftigt bin ich mit den Wegen,
die du niemals für mich vorgesehen hast.
Ich sehe nicht, was du siehst.
Ich sehe nur dieses Gesicht,
das keine Verzückung kennt,
das keine Ehrfurcht kennt,
das keine Helle kennt,
das wie aufgesetzt,
mein wahres Gesicht überdeckt,
das doch zu leuchten vermag,
wenn ich bei deinem Namen verweile.
Du mahnst nicht,
du zürnst nicht,
du klagst mich nicht an.
Du bist da, geduldig, nachsichtig.
Und wenn ich deine Nähe suche
und mich bette
in mein inneres Schweigen,
dann beginne ich zu sehen,
dann erblicke ich deine Wege,
diese tröstlichen Lichtstrahlen.