Es gibt Schicksalsstraßen,
denen man nicht folgt,
um irgendwo anzukommen, sondern,
um jemand anderes zu werden.
Und wer kann ich noch werden, wo doch
so viele Möglichkeiten bereits
verstrichen sind?
Der Blick in den Rückspiegel
bringt Gewissheit:
die Vorwärtsbewegung lässt die Dinge
hinter mir verschwinden.
Und je schneller sie verschwinden,
desto näher komme ich dem,
was vor mir liegt.
Unermüdlich bewege ich mich darauf zu.
Denn ich weiß: da draußen gibt es
noch immer etwas,
das meine Nähe sucht:
ein neues Begehren, ein neues Werden.
Die Schicksalsstraße führt mich.
Und ich folge,
auf dass ich werde:
ein Kind der Sterne, ein Kind der Erde.