Das Lächeln

Dieser Raum, den ich anbete und mit einem Lächeln schmücke, ich möchte ihn teilen. Tritt ein! Meine Tür steht offen, es gibt nichts zu stehlen – nur die verschlungenen Nebelfäden von Räucherstäbchen. Tritt ein! In dieser Leere gibt es viel zu entdecken. Dein Lächeln hat es noch schwer. Es muss stets darauf achten, dass es zur rechten Zeit in Erscheinung tritt. Hinter verschlossener Tür bleibt es ein grimmiger Gesell im Spiegel. Hinter meiner Tür aber – tritt ruhig ein! – darf dein Lächeln blühen, fernab der rechten Zeit und dem rechten Grunde. Der Raum allein ist Anlass genug. Das sollst du verstehen.

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