Nachtlob

Gebannt von der Magie der Nacht – ich erstrahle dem Mondlicht gleich.

Kein Schlaf. Keine Einsamkeit.

Der Tag gleitet von meinen Schultern, dieses schwere Gewandt,

ich lege es ab und ich lebe mich frei.

Selbstversunken verweile ich die Stunden, umhüllt

von einem dunklen Kristall.

Gebannt von irdischem Schweigen – ich lausche Gottes Gesang.

Zu einem Lichterhimmel wird mein Sinnen und Träumen.

Und mein Träumen gewinnt an Kraft. Aus uraltem Schlaf erwacht

das Namenlose in mir.

Eins geworden mit dem Wunder – auch mein Name entschwindet.

Zurück bleibt dunkelleuchtende Nacht.

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